Wie kann ich meine ehe retten?
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3. Die Unterschiede kennen

Mann und Frau sind zwar gleichberechtigt, aber sie sind nicht gleich.

Frauen und Männer verstehen Emotionen, Kommunikation, Sexualität, Treue, Arbeit und Einkommen auf verschiedene Weise, je nachdem wie Sie von Ihren Eltern und deren Prinzipien beeinflusst worden sind. Sie bringen eben diese Ideen mit in die Ehe und haben deshalb ihre eigenen Ansichten was in einer Beziehung tolerierbar ist und was nicht, was sie von ihrem Partner erwarten und was sie ihm geben wollen.

1. Frauen und Männer suchen sich Ihre Partner nach unterschiedlichen Kriterien aus

Unterschied Mann und FrauFrauen gehen die Liebe wie gut informierte Kunden an…sie treten gegen die Reifen, schauen unter die Motorhaube, lassen den Motor laufen und überprüfen wie viele Kilometer auf dem Tacho sind. Frauen genießen die Liebe, sind aber praktisch genug veranlagt um eventuelle Mängel nicht zu ignorieren. Gutes Aussehen und Romantik interessieren die Frauen, aber wenn Sie an den Passenden denken, werden auch die praktischen Dinge unter die Lupe genommen, wie zum Beispiel die finanziellen Aussichten, emotionale Stabilität, Vertrauenswürdigkeit und welch ein Vater er abgeben würde.

Trotz des Rufes der Sachlichkeit, sind Männer hoffnungslose Romantiker. Sie sind viel anfälliger sich Hals über Kopf zu verlieben und sind ebenfalls eher dazu geneigt das Ziel ihrer Vorliebe zu idealisieren.

Wenn die Karosserie großartig ist und der Kühlergrill gut aussieht, wird ein Mann öfters gleich zugreifen ohne weitere Fragen zu stellen. Es erfordert einiges an Erfahrung zu lernen, dass die Unterschiede keine Bedrohung für die Ehe darstellen, nur ein Grund zum Feiern und die Chance, seine Erfahrungen zu erweitern.

Versuchen Sie nicht zu vergessen, dass Ihr Partner kein Abbild von Ihnen ist. In einer liebevollen, guten Partnerschaft sind Individualismus und Eigenständigkeit gesunde Konzepte, an denen jeder Partner für sich arbeiten muss. Vergessen Sie nicht auch die kleinen Dinge zu beachten, wenn Sie möchten, dass die Ehe gedeiht. Das meiste der wirklichen Arbeit liegt in den kleinen Momenten die meist ungeachtet an Ihnen vorbeiziehen.

Beispiele dafür sind:

  • Das Aufschieben der Erwähnung des kaputten Garagentors, während Ihr Partner versucht einen Termin einzuhalten und er versucht sich für ein paar Stunden auf sein Projekt zu konzentrieren.
  • Den Kindern helfen und sie von der Küche fernhalten, während Ihre Frau das Essen zubereitet.
  • Dem Ehemann anbieten die Hemden aus der Reinigung zu holen, weil er es gestern versäumt hat dies zu tun.
  • Den Wagen tanken, wenn Sie wissen, dass Ihr Ehemann morgen weiter weg muss um einen Kunden zu treffen.
  • Ihre Frau zum Tanz ausführen, weil Sie dies immer geliebt hat, auch wenn Sie zwei linke Füße haben und das Tanzen nie mochten.

Ein Dorn in einer Ehe kann das Einkommen sein. Es ist wahrscheinlich, dass Ehepartner verschiedene Wege haben das Geld auszugeben und beiseite zu legen. Wenn beide, Ehemann und Ehefrau in etwa dasselbe verdienen, vereinbaren sie wie die Kosten aufgeteilt werden sollen, bevor Sie heiraten, damit sich später niemand benachteiligt fühlt.

Während es noch okay war zu erwarten, dass er das Abendessen und den Kinoeintritt bezahlt, benötigt eine Ehe eine richtige finanzielle Partnerschaft. Wenn Sie wissen, dass Ihr Ehemann dazu neigt wertloses Zeug zu kaufen, sollten Sie versuchen weniger zum Einkaufen zu fahren und sich auf das Wichtigste zu konzentrieren und wenn möglich Impulskäufe zu vermeiden.

Vergessen Sie nicht über die Vorlieben des Investierens zu reden, halten Sie sich an das Budget und haben einen Sparplan bereit.

2. Arbeiten Sie daran Ihren Partner intellektuell zu stimulieren.

Wenn es etwas gibt, was ermüdend wirkt ist es eine Frau die ständig darüber spricht was es im Angebot gibt, oder ein Mann der von nichts anderem zu sprechen weiß, als was sein Fußballteam gestern gemacht hat. Schauen Sie zurück auf die Tage als Sie Ihren Partner umworben haben, als Sie beide bis in die tiefste Nacht geredet haben, was im Büro geschehen ist oder über ein Buch oder Film diskutiert haben.

Bereicherns Sie einander mit Ihren Leben und erfüllenden Erfahrungen. Lass Sie den anderen wissen, dass Sie ein Ziel verfolgen und was dies beinhaltet. Unternehmen Sie Anstrengungen kein langweiliger Ehegatte zu sein in dem Sie mehr lesen, ausprobieren und mehr „leben“. Eine Menge Leute sagen, dass die Kinder der Beziehung einen Dämpfer verpassen. Wer hat Zeit für Leidenschaft und Liebe, wenn die Kinder sich die Lunge herausschreien oder 39 Grad Fieber haben oder wenn das Einkommen für die Zahnbehandlung drauf geht?

Das Aufziehen von Kindern macht uns zu ungeduldigen, gestressten Menschen. Wenn es Ihr Budget also nicht zu sehr belastet einen Babysitter zu engagieren, sollten Sie dies tun und verschwinden – nur Sie beide. Aber verschwenden Sie die so gewonnene Zeit nicht damit über die unangenehmen Gewohnheiten des anderen herzuziehen oder vergangene Vorfälle zu diskutieren! Sehen Sie die Ehe als eine Karte mit Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten sollten als Chancen angesehen werden, die eine Vereinigung starker und erfüllender zu machen. Diese Sehenswürdigkeiten werden in der Mitte des Lebens klarer, wo die Paare ein besseres Gefühl der Zeitlimits und davon haben, dass Sie die Zeit sinnvoll nutzen wollen. Die Jahre in Mitten des Lebens sind wohl diejenigen, die eine andere Betrachtungsweise zulassen: Paare haben nun die Möglichkeit zu sehen wo sie hergekommen sind, wo sie sich jetzt befinden und wohin sie möchten.

Loben Sie wo es passt und achten Sie Ihren Partner. Entdecken Sie sich hin und wieder selbst und würden sich wünschen, dass Ihr Partner Ihnen ein Kompliment macht? Viele Paare finden, dass wenn sie zusammenziehen, die netten Komplimente und das Lob weniger wird, im Vergleich zu der Zeit als sie sich noch kennenlernten. Ein ehrlich gemeintes Lob kann sehr hilfreich für eine gesunde Ehe sein.

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass wenn sich Ihre Frau alles Mögliche versucht um nicht zuzunehmen, sie das vielleicht Ihnen zuliebe tut? Etwas zu sagen wie: „Du bist so diszipliniert, wenn es darum geht deine Ziele zu erreichen, ich bin stolz auf dich.“, wird des Partners Selbstvertrauen stärken und Ihr vermitteln, dass sie etwas macht was Ihnen gefällt und das Sie schätzen.

Wenn Ihr Ehemann zum Beispiel gut im Kopfrechnen ist, loben Sie Ihn dafür.

„Du bist erstaunlich, wenn es um Zahlen geht“, wird ihn stolz machen und zugleich wird er wissen, dass er Ihnen etwas bedeutet. Ohne Zweifel gibt es eine Menge Referenzen und Eheberater, deren Meinung wie man eine Ehe retten kann abweicht, aber alle werden in einem Punkt zustimmen – nur die Worte und wie sie vermittelt werden machen den Unterschied.

Zusammenfassung:

Das größte Problem in jeder Beziehung ist, dass Männer sich wünschen, ihre Frau wäre mehr wie ein Mann und dass sich Frauen wünschen, Ihr Mann wäre lieber mehr wie eine Frau. Gerade in unserer emanzipierten Welt ist es für beide Geschlechter extrem schwer Ihren Geschlechterrollen gerecht zu werden. Männer sollen im Haushalt helfen, sich um die Kinder kümmern, den Müll raus bringen, die Familie bekochen, gute und leidenschaftliche Liebhaber sein, einen Hang zur Romantik haben, kaputte Dinge reparieren und auch noch genügend Geld verdienen. Wir Männer haben nicht solch hohe Anforderungen an eine Frau. Einen sehr interessanten Artikel dazu habe ich in der Zeitung gefunden, den Ihr hier nachlesen könnt: Zu viel Emanzipation ist Gift für jede Art einer gesunden Mann-Frau Beziehung.

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